Plasmakonferenz bei HÜTTINGER
30.05.2011Austausch und Diskussion rund um die Themen Flexibilität und Qualitätssicherung in der Produktentwicklung, Fertigung und im Service standen am 25. Mai im Mittelpunkt bei HÜTTINGER Elektronik. An diesem Tag lud das Unternehmen seine Kunden zur 2. Power Electronics for Plasma Engineering Conference (PE2) in sein Stammhaus in Freiburg ein.
Neue Impulse durch vielfältige Vorträge
„Unsere erste Plasmakonferenz im letzten Jahr fand ein sehr positives Feedback. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass wir die Veranstaltung - mit anderen Themenschwerpunkten - in diesem Jahr wiederholen", erläutert Vertriebsleiter Michael Ehinger die PE2. Nach dem Auftakt in 2010 am polnischen Standort nahe Warschau fand die Konferenz diesmal am Stammsitz in Freiburg statt. Kunden aus ganz Europa reisten nach Südbaden, um sich durch Vorträge von externen Referenten und Plasmaexperten von HÜTTINGER über innovative Entwicklungs- und Fertigungsmethodiken sowie Serviceorganisation zu informieren. Die Vorträge deckten ein vielfältiges Spektrum ab: So präsentierte ein Referent des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) die Simulation von Plasmabeschichtungsprozessen. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit den Herausforderungen in der Produktentwicklung von Vakuumprozessanlagen in der Großflächenbeschichtung, der Modularisierung von Produkten oder auch der Zukunft des MF-Arc-Managments.
Best Practices erleben
Zwischen den Vorträgen hatten die Teilnehmer immer wieder die Möglichkeit Best Practices aus dem Hause HÜTTINGER zu erleben. So öffnete das Großgerätelabor seine Türen zum Thema In-house Qualifikation. Vor Ort erfuhren die Teilnehmer, wie HÜTTINGER Neuentwicklungen im Rahmen von EMV- und Lebenszyklus-Tests prüft und Worst-Case-Bedingungen simuliert. Auch die Fertigung gewährte detaillierte Einblicke: Führungskräfte des Fachbereiches erläuterten den Konferenzteilnehmern, wie sie unter anderem durch Fertigungsprozesse mit integrierten Quality Gates und Wertstrom-Produktionslinien eine hochgradig flexible und hochqualitative Fertigung sicherstellen. „Der Wettbewerbsdruck zwingt Unternehmen dazu, sich immer schneller und flexibler an neue Bedingungen anzupassen und angewandte Methodiken ständig zu überdenken und zu verbessern", erläutert Ehinger. „Daher ist es immer spannend zu sehen, wie andere Unternehmen ihre Prozesse gestalten. Wir lassen unsere Kunden gerne an unserer Erfahrung teilhaben - und profitieren im Gegenzug natürlich von deren Feedback."
Austausch und Diskussion im Fokus
Auch der gemütliche Teil kam bei der Veranstaltung nicht zu kurz. Der Tag fand seinen Ausklang bei einem gemeinsamen Grillfest auf den Dachgärten des Firmensitzes. Eine anschließende Weinprobe bot den Teilnehmern Gelegenheit, sich bei einem Glas Wein vom Kaiserstuhl untereinander auszutauschen. "Eine wirklich spannende Veranstaltung, bei der ich viel gelernt habe", resümierte einer der Gäste. „Daher bin ich im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei!"
