Funktionsweise einer HF-Stromversorgung
Funktionsweise eines HF-Generators

Für so gut wie alle Produktionsprozesse ist elektrischer Strom eine unentbehrliche Vorraussetzung. Der vom Netzanbieter gelieferte Strom bekommt durch Prozess-stromversorgungen ein spezielles Design bzw. eine definierte Form aus Frequenz und Leistung, welche an die Prozesse des Kunden angepasst werden. Ein Hochfrequenzgenerator besteht im Wesentlichen aus einem Oszillator, einem Modulator, diversen Verstärkern und einer Steuereinheit.
Ähnlich einer Stimmgabel erzeugt der Oszillator als erstes Glied in der Kette gleichmäßig Schwingungen in einem vordefinierten Herzbereich. Da die Leistung des Signals, auch Amplitude genannt, noch viel zu schwach ist, wird sie im nächsten Schritt durch mehrere Ver-
stärker geleitet. Am Ausgang der HF-Stromversorgung wird die Leistung vom Steuergerät ständig gemessen und mit der geforderten Leistung verglichen. Entsprechend dem Ergebnis regelt das Steuergerät permanent den Modulator, der den Verstärkern vorgeschalten ist. Der Modulator hat also die gleiche Funktion wie der Lautstärkenregler an der Stereoanlage. Das Steuergerät bestimmt so, wie viel Leistung am Ende der Verstärkerkette zur Verfügung gestellt wird. Innerhalb eines HF-Generators werden so aus einem Millionstel Watt z.B. 50.000 Watt bei gleich bleibender Frequenz von 13,56 MHz. Ausführlicher wird dies in unserem Kurzfilm über HF-Stromversorgungen dargestellt.
